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Dienstag, 9. Juni 2026

EDPB und EuGH verschärfen Datenschutz mit neuen Regeln

Der EDPB und der EuGH haben neue Maßnahmen zur Stärkung des Datenschutzes vorgestellt, die erhebliche Auswirkungen auf Forschung und Datenspeicherung haben.

Anna Müller··1 Min. Lesezeit

Der Europäische Datenschutzausschuss (EDPB) und der Europäische Gerichtshof (EuGH) haben kürzlich neue Regelungen erlassen, die den Datenschutz innerhalb der EU erheblich verschärfen. Diese Maßnahmen sind nicht nur relevant für Unternehmen, die personenbezogene Daten verarbeiten, sondern betreffen auch Forschungsinstitute und akademische Einrichtungen, die in zunehmendem Maße mit sensiblen Daten arbeiten. Die neuen Vorgaben zielen darauf ab, die Rechte von Individuen zu stärken und sicherzustellen, dass Datenverarbeitung transparent und verantwortungsvoll erfolgt.

Die Richtlinien des EDPB und die Urteile des EuGH könnten insbesondere die Art und Weise beeinflussen, wie Forschende Daten speichern und nutzen. Aspekte wie die Einwilligung zur Datenverarbeitung, das Recht auf Datenübertragbarkeit sowie die Informationspflichten von Datenverarbeitern werden durch die neuen Regelungen weiter präzisiert. Die Herausforderung besteht darin, die Balance zwischen einer effektiven Forschung, die oft auf umfangreiche und teilweise personenbezogene Datensätze angewiesen ist, und dem Erhalt der Datenschutzrechte der betroffenen Personen zu finden. Die Entwicklungen werfen auch Fragen zu den Möglichkeiten der Datennutzung im Rahmen von internationalen Kooperationen auf, insbesondere wenn Drittstaaten involviert sind, die möglicherweise nicht den gleichen Datenschutzstandards entsprechen.