Wildschweine sorgen für chaos an Bahnübergang
Ein Wildschwein blockierte einen Bahnübergang, während ein zweites Tier ein wartendes Auto rammte. Beide Tiere verschwanden danach spurlos.
In einer merkwürdigen Episode, die sich jüngst in einer ländlichen Region abspielte, sorgten zwei Wildschweine für erhebliche Störungen im Bahnverkehr. Ein Wildschwein hatte es sich offensichtlich zur Aufgabe gemacht, einen Bahnübergang zu blockieren und widerstand hartnäckig jeglichen Versuchen, es davon zu überzeugen, die Seite zu wechseln. Während dessen wurde ein passierendes Auto von einem weiteren Wildschwein gerammt, das offenbar nicht mit den anderen Tieren kommunizieren konnte oder wollte. Wie das in einer Tiergemeinschaft so üblich ist, verschwanden beide Schweine nach ihrem Auftritt spurlos, ohne eine weitere Information zu hinterlassen.
Die Fahrgäste, die zu dieser Zeit auf den Zug warteten, sahen sich einem ungewollten Unterhaltungsprogramm gegenüber. Ein paar glückliche Autofahrer konnten miterleben, wie die Wildschweine die verkehrsberuhigte Szenerie in eine etwas chaotische aber auch amüsante Situation verwandelten. In einer Welt, in der wir oft an die Routine des Alltags gebunden sind, sorgt eine solche störrische Tier-Intervention für willkommene Ablenkung, selbst wenn sie nicht ganz ohne Gefahr ist. So rätseln die Anwohner nun nicht nur über die Undurchsichtigkeit des Wildschweinverhaltens, sondern auch darüber, wo diese beiden Schweine geblieben sein könnten, während der Zugverkehr rechtzeitig wieder ins Laufen kam, und die Fahrgäste zu ihren Zielen gelangen konnten.